25.Januar 2019: Anreise Rohr - Viborg

REISEBLOG

SCHWEDEN

WINTER 2019

 

Wie im letzten Jahr war es wieder eine kurze Nacht - wir mussten bereits um 3 Uhr aufstehen, damit wir die erste U-Bahn um 4:36 Uhr in Röthenbach rechtzeitig erreichten. Unser Corsa blieb im kostenlosen Parkhaus stehen und die U-Bahn lieferte uns um kurz vor 5 Uhr am Flughafen ab.

 

Nach dem üblichen Check-in und der Sicherheitskontrolle startete die Maschine wegen einer notwendigen Enteisung mit etwa 20 Minuten Verspätung um 6:50 Uhr und landete um 7:30 Uhr in Frankfurt.

Um 10:55 sollte es weiter gehen nach Stockholm, aber auch hier war eine Enteisung mit längerer Wartezeit erforderlich, so dass wir erst gegen 11:45 Uhr starteten. Deshalb kamen wir erst gegen 14:00 Uhr mit fast einer Stunde Verspätung in Stockholm an, was aber kein Problem war, da wir mehr als 3 Stunden bis zur Zugabfahrt eingeplant hatten. Unser Zug ging pünktlich um 16:08 Uhr und nachdem wir in Borlänge umgestiegen waren kamen wir planmäßig um 19:29 Uhr in Mora an.

 

Es war ein glücklicher Zufall, dass wir unseren Freund Jörg im Zug trafen. Er hat uns sofort angeboten, uns zu unserem Haus in Viborg zu fahren. Deshalb habe ich Lasse angerufen und ihm mitgeteilt, dass er uns nicht, wie vereinbart, am Bahnhof abholen braucht.

 

Das Haus war gemütlich warm, da wir die Heizung bereits am Dienstag früh über das Internet eingeschaltet hatten. Beim Befüllen der Hauswasseranlage mit der Brunnenpumpe ist jedoch ein Problem aufgetreten. Am Wasserhahn in der Küche ist der Hebel festgesessen, so dass ich das Wasser nicht abstellen konnte. Nach kurzer Überlegung habe ich beschlossen, es einfach laufen zu lassen, da ich andernfalls die Brunnenpumpe hätte abstellen müssen und wir kein Wasser im Haus gehabt hätten.

Um das Problem möglichst schnell zu lösen, habe ich Kent Käck angerufen und er hat mir versprochen, am nächsten Morgen vorbei zu kommen.

Das Problem hatte sich aber am Abend von selbst erledigt, da ich den Wasserhahn vor dem zu Bett gehen noch einmal ausprobierte und mit etwas Gewalt ließ er sich plötzlich wieder schließen.

 

Der Fernseher und das Internet haben glücklicherweise auf Anhieb funktioniert, was nicht unbedingt selbstverständlich ist, da schon öfter Stürme die Fernsehantenne verstellt haben, oder der Internetempfang vom Nachbar nicht verfügbar war.

 

Die Anreise verlief also trotz Verspätungen völlig ohne Probleme. Allerdings hat mir mein Rücken große Schwierigkeiten bereitet. Schon während unseres Aufenthaltes auf den Malediven haben die Schmerzen zugenommen. Zu Hause wurde es dann zunehmend schlechter und so konnte ich beim Umsteigen kaum mehr richtig laufen, musste mich immer wieder hinsetzen und hatte größte Probleme beim Transport des Gepäcks.

Aber wir haben es schließlich doch geschafft und gönnten uns am Abend noch einen Tee mit Rum - der Rum war der letzte Rest unserer Alkoholvorräte und im Koffer konnten wir wegen des Gewichtlimits nur eine Flasche Cognac für unseren Nachbar Lasse mitnehmen.

 

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