25. bis 28. Juni 2019: Anreise Rohr - Viborg

REISEBLOG

SCHWEDEN

SOMMER 2019

 

Am Nachmittag des 25. Juni sind wir um 15 Uhr bei 34°C losgefahren. Dank der Klimaautomatik war die Fahrt nach Berlin kein Problem und wegen des geringen Verkehrs kamen wir ohne Behinderung und Staus gegen 20 Uhr auf dem Campingplatz am Schwielow-See an.

Es war zwar immer noch sehr heiß, aber dank der großen Eichen, unter denen wir mit unserer Wohnkabine standen, wurde es am späteren Abend und in der Nacht kühler und wir haben gut geschlafen.

 

Unsere Fähre von Rostock nach Trelleborg ging erst um 15:10 Uhr, so dass wir nicht so früh aufstehen mussten und genügend Zeit für ein geruhsames Frühstück hatten. Gegen 10 Uhr sind wir dann bei über 30°C aufgebrochen und ohne Verkehrsprobleme bereits vor 13 Uhr in Rostock angekommen. Die Fähre hat pünktlich abgelegt und trotz der Hitze war es durch den Fahrtwind an Deck recht angenehm – im Schatten war es sogar zu kalt. Während der Fahrt hat es dann spürbar abgekühlt und bei der Ankunft in Trelleborg um 21:10 Uhr hatten wir nur noch 20°C. Wir haben wieder auf dem Wohnmobilstellplatz der Stadt Trelleborg übernachtet und uns gründlich ausgeschlafen.

 

Als wir aufwachten, waren fast alle Wohnmobile um uns herum verschwunden. Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir im nahegelegenen ICA Maxi unsere Vorräte für die Weiterreise ergänzt und sind dann kurz nach Mittag gen Norden aufgebrochen. Allerdings sind wir diesmal erst der Südküste Richtung Ystad gefolgt und später entlang der Ostküste nach Norden gefahren. Da ich mich anfangs noch sehr müde und schwach gefühlt habe, sind wir einfach durch die lieblichen, kleinen Orte an der Küste gefahren, ohne zu filmen oder zu fotografieren. Unser erstes Ziel war der Stenshuvud Nationalpark an der Ostküste – ein schöner Sandstrand, umgeben von herrlichen Laubwäldern. Der Film sollte einen guten Eindruck vermitteln.

Weiter ging es auf direktem Weg zur Ostküste des Vätter-Sees. Die Strecke führte vorwiegend

durch eine hügelige Waldlandschaft mit vielen Seen. Die Straßen sind gut ausgebaut und wenig befahren. Das Wetter war den ganzen Tag sonnig und warm. Nur am Abend gab es einen kurzen Schauer.

Da ich erwartet habe, dass es am Ostufer des Vätter-Sees eine Menge Campingplätze geben würde, habe ich gar nicht im Campingführer nachgeschaut. Allerdings wurden wir eines Besseren belehrt. Ab der Mitte des Sees nach Norden gibt es keinen einzigen Campingplatz. Nachdem wir im Campingführer nachgeschaut hatten, fanden wir schließlich einen Campingplatz an einem kleineren See im Norden des Vättern. Allerdings kamen wir dort erst kurz vor 22 Uhr an. Die Sonnenuntergangsaufnahmen sind dort entstanden – es wird in diesen Breiten um diese Jahreszeit ja nicht mehr richtig dunkel. Die Rezeption des Campingplatzes war um diese Zeit nicht mehr besetzt und so stellten wir uns einfach auf einen schönen Platz am See.

Am Morgen wurden wir von der Zeltplatzleitung gerügt, dass wir dort nicht hätten stehen dürfen, da dies bereits öffentlicher Strandbereich ist. Doch der herrliche Ausblick auf den Sonnenuntergang am See war uns im Nachhinein nicht mehr zu nehmen.

Allerdings hatte ich noch eine Schreckminute, als wir wegfahren wollten. Obwohl der Radio noch spielte, war beim ersten Umdrehen des Zündschlüssel die gesamte Elektrik tot. Mein Verdacht hatte sich jedoch bewahrheitet: Ich habe nämlich an der Batterie einen Schalter installiert, der mir erlaubt, die Batterie abzuklemmen – einerseits als Diebstahlsicherung, andererseits um zu verhindern, dass sich die Batterie entlädt, wenn das Auto länger nicht benutzt wird. Dieser Schalter hatte sich gelöst und die Elektrik abgeschaltet.

Der weitere Weg führte uns über Örebro und Borlänge direkt zu unserem Haus, wo wir gegen 15 Uhr ankamen. Am Haus war alles in Ordnung – die Wasseranlage war schnell gefüllt und auch die Satellitenanlage des Fernsehers hat auf Anhieb funktioniert. Nachdem wir mit einem Begrüßungsschluck die glückliche Ankunft nach einer langen, wegen der Krankheit besonders anstrengenden Fahrt, gefeiert hatten, fielen wir totmüde ins Bett.

 

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