06. März 2020: Storstupet und Abendfahrt durch den Winterwald

 

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SCHWEDEN

WINTER 2020

 

Eigentlich wollten wir heute mit unseren Nachbarn Sybille und Manfred nach Idre zum Speedski-Wettbewerb fahren, aber ich fühlte mich am Morgen um 7:00 Uhr so müde und erschlagen - vermutlich vom Langlaufen - und mir tat alles weh. Deshalb habe ich den beiden abgesagt, mich aufs Sofa gelegt und bis Mittag geschlafen.

Da wir dringend einige Lebensmittel einkaufen mussten, machten wir uns am frühen Nachmittag auf nach Orsa um beim ICA einzukaufen. Da es wieder ein wolkenloser Tag war, haben wir spontan beschlossen, zur Storstupet zu fahren. Das ist eine alte Flößergasse mit danebenliegender Eisenbahnbrücke.

Wir wussten nicht, ob die Straße dorthin geräumt ist und ob man zu Fuß densteilen Abhang begehen konnte, aber wir wollten es versuchen.

Die Straße war geräumt bis auf die letzten 200 m Zufahrt zum Parkplatz, aber das konnten wir laufen. Auch der Abstieg war mit Vorsicht begehbar und Dank eines Geländers und eines gespannten Seiles kam ich sogar bis hinunter zum Fluss und hinauf auf die kleine Brücke über die Stromschnelle. Es war sehr eindrucksvoll, das vereiste Flußtal zu sehen.

Der Aufstieg erwies sich als einfacher, als der Abstieg und da oben ein Fahrweg mit einer Autospur zur großen Eisenbahnbrücke führte, beschlossen wir auch noch zur Brücke zu laufen.

Allerdings erwies sich die Böschung hinauf zu den Gleisen als wesentlich schwieriger als der Aufstieg vom Fluss, da unter dem Neuschnee Blankeis war.

Aber dank kleiner Büsche zu Festhalten haben wir es schließlich doch geschaft und wurden durch den tollen Ausblick von der Brücke belohnt.

Zurück sind wir quer durch den Wald auf Forststraßen gefahren. Die Sonne ist gerade untergegangen und wir hatten wunderschöne Stimmungen.

 

 

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