12. März 2020: Anreise nach Stockholm

 

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SCHWEDEN

WINTER 2020

 

Bei der Buchung der Rückreise ist etwas schief gelaufen. Ich hatte den Rückflug für Samstag 14. März 2020 gebucht, ohne vorher die Bahnfahrt zum Flughafen zu prüfen. Für mich war klar, dass ich irgendeinen passenden Zug von Mora zum Flughafen finden würde. Leider war dem nicht so. Ab Freitag 13. März bis Sonntag 15. März fuhr wegen Gleisbauarbeiten kein einziger Zug.

Zunächst war ich geschockt, doch dann hatte ich aus der Not eine Tugend gemacht und in einem Motorschiff (ziemlich exklusives Hotel), direkt gegenüber dem Stadshuset in Stockholm, zwei Übernachtungen gebucht. Entsprechend sind wir mit dem Zug bereits am Donnerstag, 12. März am Nachmittag von Mora nach Stockholm gefahren.

Allerdings gab es mittlerweile einige Hindernisse. Der Corona-Virus hatte sich weltweit zunehmend ausgebreitet und auch Schweden blieb nicht verschont. Es waren zwar nur 300 erfasste Infektionen zu unserer Abreisezeit in Schweden, aber die Tendenzen der meisten europäischen Länder gingen Richtung Abschottung. Einige Länder hatten ihre Grenzen bereits dicht gemacht. Es gab aber bisher keine Hinweise, dass auf unserer Flugroute die Niederlande oder Deutschland ähnliche Schritte planen. Also sind wir unsere Rückreise relativ ruhig angegangen.

 

Sybille und Manfred haben uns um 13:45 Uhr von unserem Haus zum Bahnhof gebracht. Die Abfahrtszeit des Zuges war 14:29 Uhr. Wir waren bereist kurz nach 14:00 Uhr am Bahnhof und verabschiedeten uns. Der Zug wurde kurz vor der geplanten Abfahrt angekündigt, kam aber nicht. Nach einigen Minuten kam die Durchsage, dass es Signalprobleme gibt und sich die Abfahrtszeit auf 16:00 Uhr verschiebt.

Nachdem wir geduldig gewartet hatten fuhr der Zug schließlich um 16:06 Uhr ab und kam gegen 20:15 Uhr in Stockholm an. Nun mussten wir mit unseren Koffern noch ca. einen Kilometer zum Hotel laufen. Das war ziemlich beschwerlich, da  einerseits ein heftiger, kalter Wind bei Temperaturen um den Gefrierpunkt blies, andererseits ein Teil des Weges mit Kopfsteinpflaster belegt war, was nicht so gut für die Rollen unserer Koffer war. Außerdem war der Weg, den wir einschlugen, durch eine Baustelle blockiert und wir mussten umkehren und einen anderen Weg nehmen.

Schließlich kamen wir ziemlich erschöpft in unserem Hotelschiff an, wurden aber durch die gemütliche Atmosphäre des kleinen Schiffes entschädigt und fühlten uns sofort sehr wohl.

Interessant ist die Historie der Mälardrottningen - auf den beiden Bildern kann sie nachgelesen werden.

 

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