13. März 2020: Stockholm Stadtbesichtigung

 

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SCHWEDEN

WINTER 2020

 

Wir haben gut geschlafen auf unserem gemütlichen Schiff, sind gegen 7:30 Uhr augestanden und waren kurz nach halb neun beim Frühstücksbuffet.

Der Frühstücksraum einen Stock höher mit Blick auf das Stadshuset und den Mälaren war angenehm klein, es gab aber kein Gedränge und das Frühstücksangebot war reichhaltig und gut.

Es war bereits 10 Uhr, als wir uns zu unserer Stadtbesichtigung aufmachten. Wir wollten uns diesmal Södermalm südwestlich von unserem Schiff anschauen und  danach quer durch die Altstadt zum Stadshuset laufen, um dort an einer Führung teilzunehmen.

Das Wetter war wolkenlos, aber es blies ein eisiger Wind bei Temperaturen etwas unter dem Gefrierpunkt. Der Weg nach Södermalm war von Baustellen gespickt und da dieser Stadtteil auf einem Felsen liegt, mussten wir einige Höhenmeter bewältigen. Dafür wurde uns ein herrlicher Ausblick über ganz Stockholm geboten.

Södermalm ist ein angenehm ruhiges Wohngebiet mit etlichen kleinen Parks und wir sahen zu unserem Erstaunen einen ersten blühenden Busch.

Die Katharina-Kirche umgeben von Grünanlagen und dem Friedhof, außen in weiß und gelb gehalten, hat uns sehr gut gefallen.

Der Rückweg führte an einer riesigen Baustelle vorbei, im Wasser schwamm ein großes Bauteil, das offensichtlich die Abfahrtrampe zu einem Tunnel darstellte und an diesem Tag in seine Position geschoben werden sollte. Allerdings war uns nicht klar wohin eigentlich.

Also gingen wir weiter in die Altstadt, besichtigten die Storkyrkan (große Kirche) und die Tyska Kyrkan (deutsche Kirche) ehe wir uns abschließend zum Stadshuset begaben.

Es muss wohl um die 40 Jahre her sein, als wir das erste Mal an einer Führung dieses markanten Gebäudes teilnahmen. Die damalige Führung war etwas ganz besonderes, unser Führer war nämlich ein Mitglied des Stadtrates und er erzählte neben den Informationen über das Gebäude viele unterhaltsame Episoden aus seiner parlamentarischen Tätigkeit.

Außerdem genossen wir damals bei freiem Eintritt im großen Festsaal die Aufführung der 8. Sinfonie von Beethoven mit dem jungen Dirigenten Daniel Barenboim. Ich habe es noch in sehr guter Erinnerung.

Auch diesmal hat uns das Stadshuset wieder sehr beeindruckt, auch wenn es uns "nur" von einem normalen Führer gezeigt wurde.

Nachdem wir nahezu 10 km durch Stockholm gelaufen waren - Rücken und Beine taten weh, weil ich seit nahezu einem Jahr wegen meiner Rückenprobleme keine größeren Strecken mehr gelaufen war - kehrten wir gegen 17 Uhr zurück zu unserem Schiff, todmüde aber zufrieden und stolz, dass wir es geschafft hatten.

Den Abschluss des Tages bildete ein Abendessen im kleinen, sehr gemütlichen Restaurant des Schiffes.

 

 

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