Die letzten Tage waren trüb bei Temperaturen zwischen -4° und -10°. Es ist immer wieder Schnee gefallen - die Schneeberge sind also noch höher geworden.

Am Donnerstag den 8. März haben wir ein Abschiedsessen für unsere Nachbarn Sybille und Manfred zubereitet und einen gemütlichen Abend miteinander verbracht. Sie sind dann am Freitag Morgen abgereist und über Göteborg-Kiel (Fähre) nach Oberstdorf zurückgekehrt. Wir hoffen, dass sie gut angekommen sind.

Heute war es ab Mittag wolkenlos und so beschlossen wir mit dem Auto eine Abschiedsfahrt durch die schwedischen Wälder zu machen. Wir sind nach Norden gefahren in die Gegend, in der sich Finnen im letzten Jahrhundert niedergelassen haben. Die Dörfer Untorp und Näckadalen sind dort zu finden und sie sind im Augenblick besonders tief verschneit. Auch auf den zugefrorenen Flüssen - abgesehen von kleinen Öffnungen, durch die man das fließende Wasser sieht - ist eine meterhohe Schneeschicht zu finden. Die Coptervideos sollen einen kleinen Eindruck vermitteln.

Am Abend sind wir noch durch die Wälder östlich von unserem Haus gefahren, in der Hoffnung, zum Abschied noch einmal einen Elch zu sehen. Leider hatten wir kein Glück.

Es hat uns doch etwas Wehmut beschlichen, beim Anblick der herrlichen, tief verschneiten Landschaft. Nach menschlichem Ermessen werden wir wohl einen derartigen Anblick in unserem Leben nicht mehr genießen dürfen, denn solche Schneemassen gibt es auch in Schweden nur sehr selten.

 

10. März 2018: Ausflug nach Untorp mit Copterflügen über verschneite Flüsse

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