Die letzten Tage waren geruhsam und wenig ereignisreich. Die Temperaturen lagen zwischen 0° und -5° und es gab vereinzelt Schnee und wenig Sonne.

Christine hat fast täglich eine kürzere oder längere Wanderung unternommen. Mir macht der Knöchel beim Treppensteigen immer wieder Probleme und deshalb habe ich mich nicht mehr zum Langlaufen hinaus getraut.

Gestern waren wir in unserer Sauna. Ich habe sie in einen ehemaligen Holzschuppen hinter dem Haus eingebaut. Da unser Nachbar Lasse vor unserer Ankunft einen Weg zum Schuppen freigefräst hatte, konnten wir in der mittlerweile zwar wieder verschneiten Gasse zur Sauna gelangen. Es ist zwar schon eine kleine Überwindung, nur mit einem Handtuch und Stiefeln bekleidet den langen Weg vom Haus zur Sauna zurückzulegen, aber dann ist es ein Genuss, vor allem in den Pausen, wenn man sich aufgeheizt mit dem herrlichen Pulverschnee einreibt.

Heute war ein Tag mit heftigem Schneefall. Als wir nach Orsa zum Einkaufen hinunter fuhren, war es problematisch, unsere Straße zu finden, da der Straßengraben vom Räumfahrzeug zugeschüttet und eingeebnet wurde und daher nicht erkennbar war. Aber wir haben uns durch den tiefen Neuschnee gewühlt und sind wieder gut zurückgekommen.

Unser Auto mussten wir nun im Freien auf unserem Grundstück parken, da unsere Nachbarn - unsere Freunde aus Oberstdorf, Sybille und Manfred - am Nachmittag mit ihrem Auto angekommen sind und natürlich ihre Garage für sich benötigen. Wir dürfen freundlicherweise ihre Garage benutzen, wenn sie nicht hier sind.

Bevor sie ankamen, habe ich noch die Dachlüftung der Küche ihres Hauses frei geschaufelt, damit es zu keinem Kurzschluss, wie vor einigen Jahren, kommt.

Trotz des Schneefalls sind sie zur geplanten Zeit gut angekommen. Am Abend gab es Gulaschsuppe als kleines Begrüßungsessen.

Für morgen ist Sonnenschein angesagt und wir planen einen Ausflug nach Sunnanå.

 

12. Februar 2018: Noch einmal kräftiger Schneefall

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