Nach einem trüben Tag war für heute Sonnenschein vorhergesagt. Der kam aber erst gegen Mittag, so dass wir zu unserem geplanten Ausflug nach Norden Richtung Noppikoski erst  am frühen Nachmittag aufbrachen. Leider sind bereits auf halbem Weg, nach etwa 25 km, Wolken aufgekommen und in Noppikoski war der Himmel wieder ziemlich bedeckt. Trotzdem habe ich den Copter ausgepackt und einen Flug über den Wasserfall des Oreälven unternommen.

Eigentlich war der Flug unproblematisch, aber als ich die Aufnahmen ausgewertet habe, musste ich feststellen, dass oberhalb des Wasserfalles eine Stromleitung über den Fluss führt, die ich nicht registriert hatte. Beim Flug zurück, als ich den Copter zunächst senkrecht nach oben fliegen ließ, hatte ich Glück, nicht mit der Leitung zu kollidieren.

Weiter ging die Fahrt zum Pilkalampinoppi, einem Aussichtsberg mit einer ehemaligen Feuerbeobachtungsstation auf seinem Gipfel. Leider waren die letzten 6 km der Straße zum Berg nicht geräumt, so dass wir umkehren mussten. Der Versuch auf einer anderen Straße von Westen zum Berg zu kommen, scheiterte ebenfalls - hier waren die letzten 3 km nicht geräumt. Also ließ ich meinen Copter hier fliegen und hoffte, auf dem Video die Beobachtungsstation zu erkennen. Dem war aber nicht so und auch der Pilkalampinoppi selbst war nur schwer erkennbar. Trotzdem sind mir schöne Aufnahmen mit der untergehenden Sonne gelungen.

Da die E45, auf der wir nach Noppikoski gefahren sind, nicht so reizvoll ist, entschlossen wir uns, heimwärts auf Waldwegen zu fahren. Wir bogen nach ein paar Kilometer nach Osten Richtung Rosentorp ab, wo es einen deutschen Bäcker und Schlittenhundefahrer gibt, und fuhren anschließend Richtung Süden durch den Wald, obwohl es schon dämmerte. Es war eine gute Entscheidung, denn plötzlich stand ein Elch vor uns auf der Straße und als er in den Wald floh, sahen wir noch einen zweiten Elch. Sie haben momentan große Probleme, denn ihre Beine versinken nahezu vollständig im Schnee und es ist sehr mühsam für sie, im Wald vorwärts zu kommen.

Die Straße war gut geräumt und so kamen wir schneller voran als im Sommer, denn im Winter ist die Straße eben und der Schnee griffig, während im Sommer der Schotter und die Löcher kein schnelles Fahren erlauben.

Es war schon Nacht, als wir nach Hause kamen und wir genossen die Wärme und Behaglichkeit unseres gemütlichen Hauses.

 

22. Februar 2018: Ausflug nach Noppikoski und zum Pilkalampinoppi

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